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Stadtwerke München Sign Letter of Intent to Join Northern Germany's Largest Decentralised Hydrogen Hub

Stadtwerke München unterzeichnen Letter of Intent für Beteiligung an Norddeutschlands größtem dezentralen Wasserstoff-Hub

  • Stadtwerke München unterzeichnen Letter of Intent zur Beteiligung am H2-Hub Neumünster von Infener
  • Öffentlicher Energieversorger und privater Projektierer bündeln Expertise für dezentrale Wasserstoffproduktion 

Neumünster/München, 21. April 2026  Die Stadtwerke München (SWM) und die Schweizer Infener AG haben einen Letter of Intent zur Beteiligung der SWM am geplanten Wasserstoff-Hub in Neumünster unterzeichnet. Das gaben die Partner bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Neumünster bekannt: Mit dem Einstieg eines der größten kommunalen Energieversorger Deutschlands erhält das Leuchtturmprojekt für dezentrale grüne Wasserstoffproduktion in Schleswig-Holstein einen strategisch wichtigen Partner aus dem öffentlichen Sektor. 

Die Partnerschaft geht über eine reine Finanzbeteiligung hinaus: Die Stadtwerke München bringen auch ihre eigene kommunale Expertise im Energiebereich ein. Für die SWM wiederum bietet der Hub Neumünster ein aussichtsreiches Pilotprojekt, um sich für den erwarteten Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft strategisch zu positionieren. 

Tobias Bergmann, Oberbürgermeister der Stadt Neumünster: „Mit der unterzeichneten Vereinbarung und der strategischen Partnerschaft zwischen Infener und den Stadtwerken München ist ein wichtiger Schritt hin zur Realisierung des H2-Hubs in Neumünster getan. Unser Ziel ist es, die Voraussetzungen für innovative Energieprojekte am Standort zu schaffen. Neumünster bietet dafür mit seiner Lage und Infrastruktur hervorragende Ausgangsbedingungen.“

Dr. Gregor Neunzert, Leiter der Gasbeteiligungen der Stadtwerke München: „Die SWM engagieren sich im Wasserstoffbereich entlang der Wertschöpfungskette bereits im Transport. Beteiligungen an der Erzeugung werden derzeit geprüft. In diesem Zusammenhang ist das Projekt Neumünster aufgrund seiner geographischen Gegebenheiten und der angestrebten Partnerschaften mit Infener und regionalen Energieversorgern sehr geeignet.”

Joel Vogl, CEO und Gründer von Infener: „Mit den Stadtwerken München gewinnen wir einen Partner, der kommunale Energieversorgung von Grund auf versteht. Diese Partnerschaft zeigt: Die Zukunft der Wasserstoffwirtschaft liegt nicht nur in Mega-Projekten an der Küste, sondern in dezentralen Hubs, die dort produzieren, wo Wasserstoff gebraucht wird. Neumünster wird zur Blaupause für diese neue Infrastruktur – und mit Hilfe der SWM können wir dieses Wissen in ganz Deutschland multiplizieren."

Ein zentraler Meilenstein für den H2-Hub ist die Anbindung an das Hochspannungsnetz. Hier arbeiten TenneT und Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) eng zusammen: TenneT errichtet das Umspannwerk, an das der Hub angeschlossen wird, während SH Netz die Leitungsinfrastruktur realisiert.  

Schleswig-Holstein produziert mehr Strom aus Wind und Sonne, als das Netz aufnehmen kann. Allein 2024 wurden rund 812 Gigawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien abgeregelt – Energie, die produziert, aber nicht genutzt werden konnte. Die Kosten dieser sogenannten Redispatch-Maßnahmen beliefen sich auf 78,4 Millionen Euro. Dezentrale Elektrolyseure wie der H2-Hub Neumünster bieten eine Lösung: Sie können Überschussstrom vor Ort in Wasserstoff umwandeln, statt ihn ungenutzt zu lassen. Das entlastet die Netze von TenneT und SH Netz – und verwandelt ein Kostenproblem in Wertschöpfung: grünen Wasserstoff für die regionale Industrie und Mobilität. 

Über INFENER

Infener ist Pionier für grüne Wasserstofflösungen und positioniert sich als integrierte Multi-Asset-Energieplattform. Das 2023 gegründete Unternehmen mit Sitz in der Schweiz und Niederlassungen in Deutschland, Portugal und Norwegen entwickelt hybride H2-Hubs, integrierte H2-Lösungen und H2-Produkte, die Stromnetze entlasten, Industrieprozesse defossilisieren und kommunale Versorgungssysteme zukunftsfähig machen. Im Zentrum steht die intelligente Orchestrierung lokaler Energiesysteme: Durch die Kombination von Wasserstoffproduktion, Batteriespeichern (BESS) und Behind-the-Meter-Lösungen entsteht ein System, das Energie nicht nur erzeugt, sondern aktiv optimiert. Der Mehrwert liegt im Zusammenspiel der Assets - Infener entwickelt sich damit zum Energy Operating System für die dezentrale Energiewende. 

Weitere Informationen: www.infener.com 

Pressekontakt Inferner AG:
Franziska Grammes  
Head of Political Communication & Media Relations  
f.grammes@infener.com  
+49 151 160 528 28 

Über die Stadtwerke München

Die Stadtwerke München GmbH (SWM) ist mit rund 12.000 Mitarbeitenden und 6,3 Milliarden Euro Umsatz eines der größten Energie- und Infrastrukturunternehmen Deutschlands. Als kommunale Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt München stehen die SWM für eine sichere Versorgung mit Energie (Strom, Erdgas, Fernwärme, Fernkälte), eine stadtgerechte Mobilität (U-Bahn, Bus, Tram und neue, innovative Mobilitätslösungen) sowie für zukunftsfähige Telekommunikationsleistungen und bestes Trinkwasser aus dem bayerischen Voralpenland. Die SWM sind damit ein wichtiger Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und leisten einen wesentlichen Beitrag für die Wirtschaftskraft und Lebensqualität in München und der Region.   

Weitere Informationen: www.swm.de     

Pressekontakt Stadtwerke München:
Hannes Lindhuber  
Leiter Unternehmenskommunikation   
presse@swm.de  
+49 89 2361-5042  

Über die Stadt Neumünster 

Die kreisfreie Stadt Neumünster mit rund 80.000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt zentral in Schleswig-Holstein und ist Teil der Metropolregion Hamburg. Als Oberzentrum und fünftgrößte Stadt im nördlichsten Bundesland übernimmt sie wichtige Versorgungsfunktionen für die Region und ist zugleich ein etablierter Wirtschaftsstandort im Norden. Neumünster verfügt über eine leistungsfähige Infrastruktur und eine zentrale Verkehrsanbindung zwischen Hamburg und Kiel. Als bedeutender Eisenbahnknotenpunkt ist die Stadt ein gut erreichbarer Standort für Industrie, Logistik, Handel und Dienstleistungen. Unternehmen profitieren von verfügbaren Entwicklungsflächen, kurzen Entscheidungswegen und einer engen Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und regionalen Partnern. Neumünster gestaltet Transformationsprozesse aktiv und setzt dabei auf interkommunale Kooperationen und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen. 

Weitere Informationen: www.neumuenster.de  

Pressekontakt Stadt Neumünster  
Johanna Ulrich 
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit 
presse@neumuenster.de 
+49 4321 942 2799