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Infener joins the H2ercules Initiative, strengthening the link between hydrogen production and infrastructure

Infener schließt sich der H2ercules-Initiative an und stärkt die Verbindung von Wasserstoffproduktion und Infrastruktur

München, 08. Januar 2026 – Die Infener AG ist der H2ercules-Initiative beigetreten. Mit dem Engagement bringt Infener gezielt die Perspektive dezentraler, grüner Wasserstofferzeugung in den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland ein und stärkt den Schulterschluss zwischen Erzeugung, Speicherung und Transport.

Die H2ercules-Initiative wurde 2022 von OGE und RWE gegründet, um den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft in Deutschland voranzubringen. Mittlerweile vereint sie mehr als 30 Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Erzeugung, Import und Speicherung bis hin zu industriellen Abnehmern. Ziel der Initiative ist es, den Ausbau der H₂-Infrastruktur zu beschleunigen und die Grundlage für einen europäischen Wasserstoffmarkt zu schaffen. H2ercules soll dabei Elektrolyseure sowie Speicher- und Importkapazitäten im Norden mit industriellen Verbrauchszentren im Westen und Süden Deutschlands verbinden; weitere Importrouten aus dem Süden und Osten sind bis 2030 vorgesehen. So kann H2ercules das Rückgrat einer Wasserstoffinfrastruktur von der Nordseeküste bis nach Süddeutschland werden.

Infener entwickelt und realisiert dezentrale Wasserstoff-Hubs, die erneuerbare Stromüberschüsse aus Wind und Solar lokal in grünen Wasserstoff umwandeln. Aus Infener Sicht ist die enge Verzahnung solcher dezentralen Produktionsstandorte mit überregionalen Transportnetzen entscheidend für den Markthochlauf: Verfügbare Stromnetzkapazitäten sind begrenzt, ihr Ausbau dauert oft Jahre. Elektrolyseprojekte entstehen daher bevorzugt dort, wo Netzkapazität vorhanden ist – häufig jedoch ohne ausreichende lokale Abnehmer in wirtschaftlicher Trailer-Reichweite.

Genau an dieser Stelle wird die Anbindung an ein Fernleitungsnetz zum strategischen Hebel“, sagt Joel Vogl, CEO und Co-Founder der Infener AG. „Dezentrale Elektrolyse-Hubs erreichen in Summe erhebliche Produktionsvolumina. Wenn sie in der Pipeline- und Netzplanung systematisch mitgedacht und Einspeisemöglichkeiten auch jenseits zentraler Großproduzenten geschaffen werden, werden Standorte ohne unmittelbare lokale Nachfrage wirtschaftlich und zugleich systemrelevant.

Mit dem Beitritt zur H2ercules-Initiative verfolgt Infener das Ziel, diese Perspektive frühzeitig in Infrastruktur- und Systemfragen einzubringen. Gemeinsam mit den Partnern der Initiative soll der Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur beschleunigt und ein Beitrag zum Entstehen eines integrierten europäischen Wasserstoffmarktes geleistet werden.

Weitere Informationen zur H2ercules-Initiative finden Sie unter: www.h2ercules.com

Über INFENER

Infener ist eine 2023 gegründete AG mit Hauptsitz in der Schweiz und Niederlassungen in Deutschland, Portugal und Norwegen. Das Unternehmen entwickelt dezentrale und nachhaltige Wasserstofflösungen und treibt den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft voran. Im Fokus stehen integrierte Energiesysteme, die grüne Wasserstoffproduktion gezielt mit Batteriespeichersystemen (BESS) kombinieren, um erneuerbare Stromüberschüsse effizient zu nutzen und Netze zu entlasten. Infener adressiert Anwendungen in Industrie, Kommunen und Mobilität und entwickelt dafür Wasserstoff-Hubs, Systemlösungen sowie innovative Produkte wie den mehrfach ausgezeichneten Ecore One. Allen Geschäftsbereichen liegt ein skalierbarer Blueprint-Ansatz zugrunde, der auf regionale Wertschöpfung, klar definierte Abnehmer und standortspezifische Umsetzung setzt.